Handlungsempfehlungen für Pensionskassenverantwortliche

582236453

Angesichts der gesetzlichen Neuerungen, welche die Reform mit sich bringt, empfehlen wir: 

  • Eine Bestandsaufnahme und gegebenenfalls eine Neudefinition des Leistungsniveaus. Eine versicherungstechnische Beurteilung sowie sämtliche notwendigen Berechnungen können den konkreten Handlungsbedarf klar ausweisen und bieten dem Stiftungsrat die notwendige Entscheidungsgrundlage.
  • Die Prüfung sämtlicher Grundlagendokumente (Reglemente, Vorsorgeausweise, Versicherteninformationen, neu zu erstellende Anschlussverträge für Versicherte ab Alter 58 etc.) sowie gegebenenfalls deren Anpassung. Generell gilt es, die Verwaltungsprogramme neu zu programmieren und besondere Vorsicht hinsichtlich der Übergangsbestimmungen walten zu lassen.
  • Die Versicherten zeitnah über sämtliche Änderungen zu informieren und nach Möglichkeit die konkreten Auswirkungen für die Versicherten darzulegen.

Bei all den anstehenden Änderungen für die Pensionskassen darf nicht übersehen werden, dass diese Massnahmen lediglich einen ersten Schritt zur Erhaltung der Altersvorsorge darstellen. Besonders in der zweiten Säule stellen sich den Vorsorgeeinrichtungen weiterhin grosse Herausforderungen. Die Lebenserwartung wird weiter steigen, während die Anlagerenditen voraussichtlich weiter sinken werden. Die Reduktion (zu) hoher Umwandlungssätze und die Anpassung der technischen Grundlagen werden auch in Zukunft laufend zu diskutieren sein. Viele Pensionskassen mit überobligatorischen Leistungen haben in den letzten Jahren ihre Umwandlungssätze bereits gesenkt. Die Altersvorsorge 2020 wird auf diese Einrichtungen grösstenteils wenig Einfluss haben. Gleichwohl sind individuelle Massnahmen zum dauerhaften Erhalt des Leistungsniveaus gefragt.

Kontaktieren Sie uns
Haben Sie eine Frage zu den Handlungsempfehlungen oder möglichen individuellen Massnahmen für Ihre Pensionskasse oder Ihr Unternehmen? Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf.
*Erforderliche Angaben