Mercer | Checkliste für einen verständlichen Vorsorgeausweis

Mercer | Checkliste für einen verständlichen Vorsorgeausweis

Berufliche Vorsorge

Checkliste für einen verständlichen Vorsorgeausweis

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31.03.2016
Autor: Thomas Belk

Im Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG Art 86b) findet sich die Bestimmung, dass die Vorsorgeeinrichtung ihre Versicherten jährlich in geeigneter Form unter anderen über die Leistungsansprüche, den koordinierten Lohn, den Beitragssatz und das Altersguthaben informieren muss. Dies erfolgt üblicherweise in Form eines Vorsorgeausweises.

In der Praxis stellt sich immer wieder die Frage, wie ein Vorsorgeausweis aufgebaut sein muss, damit er für den Versicherten verständlich ist. Die folgenden 7 Regeln helfen bei der Umsetzung.

Weniger ist mehr
Damit die Verständlichkeit gewahrt bleibt, sollte auf eine detaillierte Wiedergabe der reglementarischen Bestimmungen verzichtet werden, weil der Vorsorgeausweis sehr schnell unter der Komplexität zu leiden beginnt. Auch sollte auf Inhalte verzichtet werden, die nur einzelne wenige Versicherte betrifft. Es ist in der Regel besser, diese individuell zu informieren.

Nur leistungsrelevante Personaldaten
Die Personaldaten müssen nur insoweit angeführt werden, als sie für die Identifikation des Versicherten notwendig und für die Ableitung von Leistungen (z.B. Partnerrenten) oder des Leistungsbeginns (z.B. Beginn der ordentlichen Altersrente) hilfreich sind.

Versicherter Lohn soll nachvollziehbar sein
Der versicherte Jahreslohn ist in der Regel ein Anteil des von der Personalabteilung gemeldeten Jahreslohnes. Wenn möglich, sollte die Herleitung auf dem Vorsorgeausweis nachvollziehbar sein.

Alle Beiträge müssen ersichtlich sein
Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge sollen aufgeteilt nach Sparbeitrag, Risikobeitrag und gegebenenfalls weiteren Beiträgen auf dem Vorsorgeausweis ersichtlich sein.

Leistungen umfassend angeben
Die anwartschaftlichen Leistungen müssen auf dem Vorsorgeausweis umfassend dargestellt werden. Dazu gehören neben Renten auch Kapitalleistungen.

Projizierte Leistungen bei Pensionierung ohne Zins darstellen
Zu den Leistungen bei Pensionierung gehören das voraussichtliche Kapital zum Zeitpunkt des ordentlichen Pensionierungsalters, der Rentenumwandlungssatz und die daraus resultierende Rente. Wenn das Reglement eine flexible Pensionierung vorsieht, müssen diese Angaben auch für diesen Zeitraum gemacht werden. Es empfiehlt sich,  die Leistungen bei Pensionierung ohne Verzinsung darzustellen, da sie eine Aussage über die effektive Kaufkraft der Leistung bei Pensionierung erlauben.

Maximal möglicher Einkauf muss ersichtlich sein
Bestehen bei einem Versicherten Einkaufsmöglichkeiten in die vollen Leistungen der Personalvorsorgeeinrichtung muss der maximal mögliche Betrag ausgewiesen werden.

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