Human Capital Index
Bildung, Qualifikation, Beschäftigung: Schweiz weltweit auf Rang 3

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15.12.2015

In der internationalen Vergleichsanalyse „Human Capital Index“ 2015 belegt die Schweiz den dritten Rang. Für den Index hat das World Economic Forum in Zusammenarbeit mit Mercer die Situation auf dem Arbeitsmarkt hinsichtlich 46 Faktoren in den Bereichen Bildung, Qualifikation und Beschäftigung in 124 Ländern untersucht. Dabei wurden fünf Altersgruppen (unter 15, 15 bis 24, 25 bis 54, 55 bis 64 sowie 65 und älter) unterschieden, um zu analysieren, wie sich Investitionen in das Humankapital eines Landes auf dessen Entwicklung auswirken und um Rückschlüsse darauf zu erlauben, wie sich der Bestand an qualifizierten Arbeitskräften künftig entwickeln wird.

Die Schweiz erhält in allen Bereichen höhere Bewertungen als der Durchschnitt unter den Industrienationen und kommt auf einen Gesamtindexwert von 83.6. Besonders positiv werden die Qualität des Bildungssystems (Rang 1), Trainingsangebote für Arbeitnehmer (Rang 1) und die „Economic complexity“ (Rang 2), die das im Land verfügbare produktive Know-how abbildet, gesehen. Executives, die für den Index zusätzlich befragt wurden, bewerten ausserdem die Qualität der Business Schools (6,16 von 7), die Qualität der Bildung in Mathematik und den Naturwissenschaften (5,94) sowie die Verfügbarkeit von spezialisierten Trainings (6,5) als sehr gut.

Laut Studie zeigen sich jedoch Herausforderungen, wenn es um das Finden von qualifizierten Fachkräften geht. So erreicht die Schweiz beim Faktor „Ease of finding skilled employees“ mit einem Wert von 4,6 (von 7) lediglich Rang 25. Zum Vergleich: Spitzenreiter Finnland kommt auf einen Wert von 5,61. Beim zweitplatzierten Norwegen dagegen sieht es mit einem Wert von 4,77 nur unwesentlich besser aus. Allerdings kann die Schweiz bei der „Capacity to retain talent“ und der „Capacity to attract talent“ mit Werten von 5,78 und 6,07 punkten und liegt hier vor Finnland (3,67 und 5,58) und Norwegen (4,84 und 5,58).

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