Herausforderungen durch die Ablehnung der Reform

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Herausforderungen durch die Ablehnung der Reform zur Altersvorsorge
Herausforderungen durch die Ablehnung der Reform zur Altersvorsorge
Calendar25 September 2017

Auch wenn die Schweizer Stimmberechtigten die Reform am 24. September 2017 abgelehnt haben, können gewisse gesellschaftliche und finanzwirtschaftliche Entwicklungen und sich daraus ergebende Konsequenzen nicht ignoriert werden.  

  • Die Lebenserwartung wird weiter ansteigen, während die Anlagerenditen voraussichtlich weiter sinken werden. Die Reduktion (zu) hoher Umwandlungssätze und die Anpassung der technischen Grundlagen werden in Zukunft durch die Ablehnung der Altersvorsorge 2020 zu noch dringenderen Anliegen in den Stiftungsräten. Viele Pensionskassen mit überobligatorischen Leistungen haben in den letzten Jahren ihre Umwandlungssätze bereits gesenkt. Dieser Trend wird auch in Zukunft anhalten.
  • Oberstes Gebot für die Vorsorgeeinrichtungen ist es, die finanzielle Stabilität langfristig sicherzustellen. Daher gilt es unter Anwendung der aktuellen demografischen Grössen die technischen Zinssätze und Umwandlungssätze möglichst korrekt festzulegen.
  • Im Interesse der Versicherten und zum Erhalt des Vorsorgezwecks ist das Leistungsniveau zu überprüfen. Ob auch in Zukunft die bisherigen Leistungen ausgerichtet werden können, wird im Fokus der Überlegungen stehen. Kann dies aber durch geeignete Massnahmen nicht gewährleistet werden, sind Leistungsreduktionen unausweichlich.
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