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Worldwide Quality of Living Survey

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Wien auch in diesem Jahr vor Zürich als Stadt mit der höchsten Lebensqualität

Mercer-Studie zur Lebensqualität 2010


Schweiz
Zürich, 26 May 2010

 

 

Wien gilt auch in diesem Jahr als Stadt mit der weltweit höchsten Lebensqualität, gefolgt von Zürich. Die Städte Genf und Bern liegen im internationalen Vergleich der Lebensqualität in Grossstädten unter den Top Ten. Zu diesem Ergebnis kommt die alljährlich von der Beratungsgesellschaft Mercer durchgeführte weltweite Vergleichsstudie zur Bewertung der Lebensqualität in 221 Grossstädten.

 

 

Wien ist auch in diesem Jahr die Stadt mit der höchsten Lebensqualität. Dies ist das Ergebnis der Mercer-Lebensqualitätsstudie 2010. Zürich und Genf folgen auf zweiter und dritter Position, während sich Vancouver und Auckland Platz 4 in der Rangliste teilen.

 

Die europäischen Städte dominieren weiterhin die ersten 25 Ränge im Index. Unter den deutschen Städten besetzt Düsseldorf Platz 6, München und Frankfurt am Main gemeinsam Platz 7. In den USA erreichte Honolulu die höchste Punktzahl mit Platz 31, gefolgt von San Francisco auf Platz 32. Singapur (28) ist die Nummer 1 unter den asiatischen Städten, gefolgt von Tokio auf Platz 40. Bagdad bildet mit Rang 221 das Schlusslicht der Rangliste.

 

Ziel dieses Rankings von Mercer ist es, Regierungen und multinationalen Unternehmen bei einer fairen Vergütung ihrer Mitarbeiter in internationalen Einsätzen zu unterstützen. Die Rangliste ergibt sich aus einem Punktebewertungsverfahren, demzufolge Wien 108,6 Punkte und Bagdad 14,7 Punkte erzielt. Ausgangsstadt dieses Bewertungsverfahrens ist New York mit einem Index von 100 Punkten.

 

„Die Lebensqualitätsstandards sind auf globaler Ebene 2009 und im ersten Halbjahr 2010 relativ stabil geblieben. Allerdings hat die Wirtschaftskrise in einzelnen Regionen und Ländern spürbare Auswirkungen auf das Wirtschaftsklima,“ so Slagin Parakatil, leitender Research-Experte bei Mercer.

 

„Trotz des wirtschaftlichen Abschwungs und der Bemühungen der Unternehmen, ihre Kosten unter Kontrolle zu halten, bleiben Lebensqualität und Zulagen für aussergewöhnliche Belastungen ein wichtiges Instrument im Zusammenhang mit der Vergütung von Auslandsmitarbeitern zum Ausgleich der Unterschiede in den Lebensbedingungen. Allerdings neigen die Unternehmen zunehmend dazu, ihre Bemessungsgrundlage für entsprechende Zulagen neu zu überprüfen, um Kosteneffektivität sicherzustellen.“

 

Das diesjährige Ranking präsentiert darüber hinaus die Städte mit der besten Umweltbilanz (Öko-Ranking) hinsichtlich Wasserversorgung und Trinkwasserqualität, Abfallentsorgung, Qualität der Entwässerungssysteme, Luftverschmutzung und Verkehrsprobleme. Calgary führt diesen Index (145,7 Punkte) an, gefolgt von Honolulu auf Rang 2 (145,1) sowie Ottawa und Helsinki gemeinsam auf Platz 3 (jeweils 139,9). Bern liegt als beste Schweizer Stadt auf Rang 13, gefolgt von Zürich auf Rang 19 sowie Genf auf Rang 25. Port-au-Prince in Haiti bildet das Tabellenschlusslicht mit einem Ergebnis von nur 27,8 Punkten (siehe Tabelle im Anhang).

 

„Eine Stadt mit guter Umweltbilanz zeichnet sich durch eine optimierte Nutzung erneuerbarer Energiequellen und einen minimalen Verschmutzungsgrad aus (Luft, Wasser, Lärm usw.),“ erklärt Parakatil. „Der Umweltstatus einer Stadt oder ihr Umgang mit dem Thema Nachhaltigkeit hat wesentlichen Einfluss auf die Lebensqualität ihrer Bewohner. In der Folge sind dies auch die massgeblichen Fragen, die sich Unternehmen stellen, wenn sie Mitarbeiter und deren Familien auf langfristige Auslandseinsätze entsenden, insbesondere da die überwältigende Mehrheit der Auslandsmitarbeiter in städtische Ballungsräume versetzt wird.

 

„Ein gewisser Umweltstandard ist unerlässlich für das Leben in der Stadt und stellt einen sehr wichtigen Faktor für die Lebensqualität der Bewohner dar. Obwohl ein hoher Lebensstandard in einzelnen Städten möglicherweise als selbstverständlich angenommen wird, ist ein Defizit in diesem Bereich etwas, das viel stärker ins Gewicht fällt und sogar zu einer ernsthaften Belastung werden kann,“ so Parakatil weiter.

 

Die Indexliste zur Bewertung der Lebensqualität von Mercer wurde überarbeitet und umfasst neu 221 statt 215 Städte, sodass ein direkter Trendvergleich bis 2011 nicht möglich sein wird. Die neue Auswahl erstreckt sich über wichtige Haupt- und sonstige Grossstädte weltweit, die derzeit in der Datenbank von Mercer enthalten sind, und berücksichtigt dabei verstärkt jene Städte, an die Unternehmen ihre Auslandsmitarbeiter im derzeitigen Wirtschaftsumfeld entsenden.

 

„Angesichts der wachsenden Globalisierung der Wirtschaft gewinnen Städte abseits der traditionellen Finanzzentren an Attraktivität für Unternehmen, die dort expandieren möchten oder eine Neugründung planen. Städte in vielen Schwellenmärkten, wie in Nahost oder Asien, haben in den letzten Jahren einen starken Zustrom von ausländischen Unternehmen und deren Auslandsmitarbeitern zu verzeichnen,“ so Parakatil weiter.

 

„Um eine gerechte Vergütung und angemessene Zulagen für die aussergewöhnliche Belastungen sicherstellen zu können, benötigen Unternehmen ein klares Bild der Lebensqualität in diesen Städten. Wir haben unseren Index so überarbeitet, dass diese Entwicklungen reflektiert werden und nun jene Städte besser repräsentiert sind, die für unsere Kunden von grösstem Interesse sind,“ erklärte Parakatil

 

Nord- und Südamerika

Kanadische Städte dominieren auch weiterhin den Index mit Vancouver (4) an erster Stelle, gefolgt von Ottawa (14), Toronto (16) und Montreal (21). Calgary erreichte Platz 28 der Gesamtwertung zur Lebensqualität.

 

Honolulu (31) ist die Stadt in den USA mit der höchsten Lebensqualität, dicht gefolgt von San Francisco (32) und Boston (37). Chicago und Washington teilen sich Rang 45, während New York – die Referenzstadt – Platz 49 einnimmt. Als neue Städte sind Philadelphia und Dallas, Platz 55 bzw. 61, hinzugekommen. In Mittel- und Südamerika verzeichnet die in diesem Jahr neu hinzugekommene Hauptstadt von Guadeloupe – Point-à-Pitre – die regional höchste Lebensqualität mit Platz 62. San Juan in Puerto Rico folgt auf Rang 72 und Buenos Aires auf der 78. Havanna (192) und Port-au-Prince (213) bilden die Schlusslichter in diesem Gebiet.

 

„Die Lebensqualität in nordamerikanischen Städten ist stabil geblieben. In Süd- und Mittelamerika hingegen lässt sich ein allgemeiner Abwärtstrend im Wesentlichen aufgrund politischer Instabilität, wirtschaftlicher Probleme und Energieknappheit in bestimmten Ländern feststellen. Hohe Kriminalitätsraten sind ebenfalls ein Kernproblem in vielen Städten der Region.“

 

Im Öko-Städtevergleich sind kanadische und US-amerikanische Städte sowohl für die Region als auch im globalen Vergleich hervorragend im Spitzenbereich vertreten. Calgary erobert mit einer Punktezahl von 145,7 den 1. Platz, dicht gefolgt von Honolulu (145,1 Punkte) auf Platz 2. Ottawa erreicht mit 139,9 Punkten den 3. Platz und Minneapolis wird sechste (137,8). Die besten Plätze in Mittel- und Südamerika besetzen auch hier wiederum Pointe-à-Pitre (49), gefolgt von San Juan (69) und Montevideo (70).

 

Europa
Europa stellt 16 Städte unter den weltweit ersten 25 im Bezug auf die Lebensqualität. Wien sichert sich sowohl für die Region als auch weltweit wieder den höchsten Platz und wird erneut gefolgt von Zürich (2), Genf (3) und Düsseldorf (6). Die westeuropäischen Städte mit der niedrigsten Wertung sind Leipzig (64) und Athen (75).

 

Die Lebensqualität in Osteuropa befindet sich weiterhin im Aufschwung. Die meisten Indexwerte in dieser Region sind leicht gestiegen. Prag ist mit Platz 70 hier die ranghöchste Stadt: Ihr Indexwert ist von 93,9 auf 94,8 in 2010 gestiegen. Budapest folgt auf Platz 73 und Ljubljana auf 77.

 

Im Öko-Städtevergleich schneiden die skandinavischen Städte mit Helsinki (3) als führende Stadt der Region, gefolgt von Kopenhagen (8) und Oslo, das sich Platz 9 mit Stockholm teilt, überdurchschnittlich gut ab. „Skandinavische Städte sind aussergewöhnlich erfolgreich, da ihre modernen Teile mit Blick auf potenzielle ökologische Auswirkungen gestaltet wurden,” erläuterte Parakatil. Aberdeen (19) erreicht den besten Platz im britischen Öko-Städtevergleich, gefolgt von Belfast (30), Glasgow (47), London (63) und Birmingham (64).

 

Nahost und Afrika
Dubai (75) in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Port Louis in Mauritius (82) sind die Städte mit der höchsten Lebensqualität dieser Region. Abu Dhabi (83), Kapstadt (86) und Tunis (94) folgen dicht auf und bilden mit Victoria auf den Seychellen (95), Johannesburg (96) und Muscat im Oman (100) die einzigen Städte der Region unter den Top 100. Im Zuge der Überarbeitung des Index kam eine Auswahl neuer Städte aus dieser Region hinzu: darunter Doha in Katar (110), Rabat in Marokko (112), Banjul in Gambia (164) und Abuja in Nigeria (205). 

 

Bagdad (221) bildet auch hier das Schlusslicht der Liste, obwohl es seine Punktewertung leicht verbessern konnte (von 14,4 auf 14,7 in 2010). Mangelnde Sicherheit und Stabilität haben nach wie vor starke negative Auswirkungen auf die Lebensqualität in Bagdad und so bleibt die Stadt weit hinter Bangui (27,4) in der Zentralafrikanischen Republik zurück, die das zweit schlechteste Ergebnis zu beklagen hat.

 

Im Öko-Städtevergleich rangieren die meisten Städte der Region unterhalb von 100. Am besten schneiden Kapstadt (30), Victoria (38), Muscat (48), Johannesburg (54) sowie Abu Dhabi und Dubai (beide auf 65) ab. Antananarivo in Madagaskar (217) bildet das Schlusslicht der Liste mit einem Öko-Städteergebnis von 39,7, während Bagdad hier mit 40,5 Punkten Platz 214 erreicht.

„Das Fehlen moderner Infrastruktur in einigen afrikanischen Städten kombiniert mit einer relativ hohen Luftverschmutzung erklärt, warum viele der Städte unter Rang 100 zu finden sind,“ erklärte Parakatil.


Asien/Pazifik
Auckland (4) sichert sich erneut die Position als Stadt mit der höchsten Lebensqualität der Region. Sydney folgt auf 10, Wellington auf 12, Melbourne auf 18 und Perth auf 21. Auf Rang 26 ist Canberra ein Neuzugang. Singapur bleibt auf Platz 28 die asiatische Stadt mit dem besten Resultat, gefolgt von den japanischen Metropolen Tokio (40), Kobe und Yokohama (beide auf 41), Osaka (51) sowie Nagoya (57). Das schlechteste Ergebnis der Region teilen sich Dhaka in Bangladesch (206) und zwei Neuzugänge: Bishkek in Kirgisistan (209) und Dushanbe in Tadschikistan (210).

 

„Die Lebensqualität hat in einigen Ländern Asiens zwischen Anfang 2009 und 2010 abgenommen,“ kommentierte Parakatil. „Wachsende Gewalt- und Terrorrisiken gekoppelt mit Naturkatastrophen wie Erdbeben, Taifune und Wirbelstürme haben negative Folgen für die Lebensqualität in asiatischen Städten gehabt. Dies kann zu höheren Belastungszulagen für Auslandsmitarbeiter führen, die in diese Länder entsendet werden.“

 

Mit einem Ergebnis von 138,9 Punkten ist Wellington (5) die Stadt mit der besten Umweltbilanz der Region, gefolgt von Adelaide (7), Kobe (9), Perth (12) und Auckland (13). Dhaka in Bangladesch (220) rangiert mit 30,9 Punkten auf dem letzten Platz.

 

 

Die globalen Rankings werden jährlich auf der Basis des jüngsten Worldwide Quality of Living Survey von Mercer erarbeitet. Für jede untersuchte Stadt wird ein Einzelbericht vorgelegt. Es stehen Indexvergleiche zur Lebensqualität zwischen einer Referenzstadt und einer untersuchten Stadt sowie Vergleiche zwischen mehreren Städten zur Verfügung. Weitere Informationen erhalten Sie bei Mercer Client Services in Warschau, Tel.: +48 22 434 5383. Oder besuchen Sie uns unter: www.mercer.com/qualityofliving.

 

Alle Informationen und Daten in den Berichten zur Lebensqualität („Berichte“) dienen lediglich Informationszwecken und sind für multinationale Unternehmen und Regierungsbehörden erarbeitet, die Mitarbeiter ins Ausland entsenden. Sie sind nicht als Grundlage für Auslandsinvestitionen oder touristische Zwecke gedacht. Mercer übernimmt keinerlei Haftung für Entscheidungen oder Massnahmen, die auf der Grundlage der Ergebnisse oder der Informationen und/oder Daten aus den Berichten getroffen oder eingeleitet werden. Obwohl die Berichte auf der Grundlage von Quellen, Informationen und Systemen erarbeitet werden, die als zuverlässig und korrekt erachtet werden, werden sie ohne Gewähr bereitgestellt. Mercer übernimmt keinerlei Verantwortung/Haftung für die Gültigkeit/Richtigkeit (oder sonstiges) der für die Erstellung der Berichte genutzten Ressourcen/Daten. Mercer und seine verbundenen Unternehmen übernimmt/übernehmen keinerlei Haftung oder Gewährleistung hinsichtlich der Berichte und lehnt/lehnen sämtliche ausdrücklichen, stillschweigenden und gesetzlichen Gewährleistungen jeglicher Art ab, einschliesslich, jedoch nicht beschränkt auf jegliche Haftung oder stillschweigende Gewährleistung für die Qualität, Genauigkeit, zeitliche Korrektheit, Vollständigkeit, Handelsfähigkeit oder Eignung zu einem bestimmten Zweck.

 


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Mercer zählt zu den führenden internationalen Anbietern von Dienstleistungen in den Bereichen Personalvorsorgeberatung, Outsourcing von Pensionskassendienst-leistungen, Investment Consulting und Human Capital Management. Mercer ist mit 17.000 Mitarbeitern in über 40 Ländern tätig und betreut weltweit über 20.000 Kunden. Das Unternehmen ist Teil der Marsh & McLennan Companies, Inc. (www.mmc.com). Die Aktie der Muttergesellschaft ist mit dem Ticker-Symbol MMC an den Börsen New York, Chicago und London notiert.

 

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In der Schweiz ist Mercer mit derzeit rund 150 Mitarbeitenden an den Standorten Zürich, Genf und Nyon vertreten und bietet ihren Kunden ein umfassendes Dienstleistungsangebot, das von der vorsorgerechtlichen Beratung, Geschäftsführung und Administration von Pensionskassen, Rechnungslegung von Vorsorgeverbindlichkeiten bis hin zum Investment Consulting reicht. Darüber hinaus unterstützt Mercer Unternehmen im Bereich von Human Capital- und Vergütungsmanagement.

 

 

 

 

 

 

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