Mercer | Mitarbeiter-Benefits

Mitarbeiter-Benefits

Globale Koordination und lokaler Service immer wichtiger

HIER GEHT ES ZUR FRANZÖSISCHEN VERSION.

15.12.2015
Autor: Lutz Krepper

In den letzten Jahren hat sich der Bereich der Employee Health and Benefits (EH&B) in international agierenden Unternehmen stark gewandelt: Wo früher lokale Benefit- und Human Resources-Einheiten das Design und die Umsetzung von Employee Benefits sichergestellt haben, agieren heute mehr und mehr zentral gesteuerte Shared Service-Einheiten oder zumindest zentral koordinierte Abteilungen, die für mehrere Länder parallel verantwortlich sind.

Was für die lokalen Bereiche weniger Gestaltungsspielraum und abnehmende Kontrolle über die eigenen Leistungen für die Mitarbeiter bedeutet, führt aus Sicht der Geschäftsleitung zu vielen Vorteilen, aber auch zu grösseren Herausforderungen.


Compliance – Lokales Know-how erhalten
Zunehmend strenger werdende Anforderungen an Unternehmen in Bezug auf Compliance erfordern ein immer weiter- und tiefergehendes Verständnis der bestehenden Employee Benefits und ihrer rechtlichen Grundlagen. Diese global zu erfassen, auszuwerten und in Bezug auf rechtliche Standards und Kostenimplikationen zu beurteilen, stellt Unternehmen vor grosse Herausforderungen. Shared Service Center, die für 10, 20 oder 30 Länder verantwortlich sind, haben oft keine Möglichkeit diesen Anforderungen gerecht zu werden, zu vielfältig sind die rechtlichen Rahmenbedingungen und auch das landesspezifische Benefits Design ist nur schwer zu überblicken. Deshalb ist es von grosser Bedeutung, dass trotz Zentralisierung das lokale Know-how erhalten bleibt. Um dennoch die Kosteneinsparungen durch zentralisierte Services realisieren zu können, greifen multinationale Konzerne vermehrt auf die Zusammenarbeit mit externen Partnern zurück.

Koordination – Schnittstellen reduzieren
Oft spielen neben Benefit Design und den rechtlichen Fragestellungen auch organisatorische Aspekte eine grosse Rolle. Die Employee Benefits sind eng verzahnt mit anderen Bereichen wie Payroll und dem Rechnungswesen (Controlling, Rechnungslegung) und die Abstimmung zwischen diesen Bereichen wird immer wichtiger, um Mehrarbeiten zu vermeiden. Hierbei können externe Experten aktiv unterstützen, in dem sie Beratung, Brokerage, Payroll und Rechnungslegung aus einer Hand anbieten. Je weniger Drittparteien in die Prozesse involviert sind, desto weniger Schnittstellen sind durch das zentrale Koordinationsteam des Unternehmens zu überwachen.

Kosten – Alle Möglichkeiten nutzen
Ein ständiges Thema vieler Branchen ist der Kostendruck – und im Bereich Employee Benefits wird großes Potenzial, die Kosten zu senken, verschenkt. Anstelle von Leistungskürzungen und Reduktionen von z. B. Pensionskassenleistungen kann durch geschicktes Management der bestehenden Versicherungen ein erhebliches Einsparungspotenzial realisiert werden. Auch die Wahl des optimalen Entschädigungsmodells kann zu geringeren Kosten führen, die entweder zum Erhalt bestehender Leistungen oder zur Deckung anderer Kosten wie der o. g. Payroll oder IAS 19-/ US GAAP-Berechnungen eingesetzt werden können. Durch die Verlagerung von zentralen Dienstleistungen auf die Shared Service Center und von administrativen Tätigkeiten an den Berater können frei werdende Ressourcen für werthaltige Aufgaben verwendet werden.

Beispiel für das Kostensenkungspotenzial: Marktausschreibung eines Personenversicherungspaketes


Wie das Beispiel zeigt, lassen sich bei gleichbleibenden Leistungen die Kosten um über 30 Prozent senken. Einsparungen, die entweder im Rahmen eines Kostensparprogrammes ein willkommener Zustupf sind oder aber in einem anderen Bereich in Leistungsverbesserungen investiert werden können.

Administrative Entlastung – Wer macht was am effizientesten
Die Anforderungen an das globale interne Reporting innerhalb der Unternehmen steigen stetig an. Das Bereitstellen von detaillierten Informationen über Employee Benefits, Leistungen und Kosten, aber auch Informationen zum Umfang der bestehenden Versicherungen werden zu zeitfressenden, nicht werthaltigen Aufgaben für die lokalen Einheiten. Durch eine lokale Betreuung von erfahrenen Beratern können diese Aufgaben nahezu vollständig ausgelagert werden, zum Beispiel im Rahmen eines bestehenden Brokermandates. Während Angestellte aus dem Shared Service Center beispielsweise drei Personalmutationen pro Monat in einem Schweizer Pensionskassenvertrag vornehmen und sich jedes Mal von Neuem in den Prozess und die Systeme hineindenken müssen, ist für den Mitarbeiter des Versicherungsbrokers eine solche Änderung alltägliches Business. Dieselbe Tätigkeit kann von dem Broker somit um ein vielfaches schneller erledigt werden.

Auch immer wiederkehrende Fragestellungen zu internationalem Personal, Expats, internationalen Assignments und Benefits können im Detail optimal bearbeitet werden.

 Kontaktieren Sie uns

Bitte füllen Sie das Kontaktformular aus. Wir melden uns umgehend bei Ihnen.
*Erforderliche Angaben
Vorname erforderlich
Nachname erforderlich
Position erforderlich
Art der Organisation erforderlich
Branche erforderlich
E-Mail-Adresse erforderlich E-Mail-Adresse ungültig
Phone number is required
Name des Unternehmens erforderlich
Land erforderlich
Maximal 250 Zeichen

Ich möchte Informationen zu Produkten und Dienstleistungen von Mercer erhalten. Ich kann diese Zustimmung jederzeit widerrufen. 

Indem ich auf „Abschicken“ klicke, stimme ich der Nutzung meiner personenbezogenen Daten gemäß der Mercer-Datenschutzrichtlinie zu. Meine personenbezogenen Daten können zum Zwecke der Datenverarbeitung u. U. außerhalb meines Heimatlandes gespeichert werden, wo ggf. andere Datenschutzstandards gelten.

Es gab einen Fehler bei der Formularübermittlung. Bitte überprüfen Sie Ihre Angaben und versuchen Sie es erneut.

Vielen Dank für Ihr Interesse an Mercer. Wir melden uns zeitnah bei Ihnen.